Samstag, 2. September 2017

Quo vadis Warburgring?


Kritik an Bebauungsplan eines Neubaugebiets in Bübingen (01.09.2017)


Interessanter und Hoch-Aktueller Bericht über ein Neubauprojekt eines Groß-Investors in Saarbrücken Bübingen.

Es wird interessant, wie Stadt, Land und WOGE Saar die im Bericht erwähnten Probleme (z.B. angespannte Parksituation) aufgreifen und lösen werden.

Die Stadt Homburg schreibt auf Ihrer Homepage, dass „als Entlastung in Sachen Verkehr [.] bei der geplanten Zahl der Wohneinheiten von 125 bis 135 mit einer Größe zwischen 40 und 115 Quadratmetern eine zweigeteilte Tiefgarage mit 213 Stellplätzen geplant [ist].“

Spannend wird es final, ob die künftigen WOGE Mieter im Warburgring zur Miete eines Stellplatzes verpflichtet bzw. von dieser Option Gebrauch machen werden, oder ob - wie in oben erwähnten Bericht aufgezeigt - nur ein Bruchteil diese Option wahrnimmt.

Dann wird die Parksituation im Warburging kollabieren. 

Parksituation in Domagkstrasse weiterhin sehr angespannt.

Parkplatzsituation unterer Warburgring - Domagkstrasse (30.08.2017, 10:00)


Parksituation unterer Warburgring - Domagkstrasse am 30.08.2017 um 10.00 Uhr an einem regulären Arbeitstag.

Parkplatzsituation oberer Warburgring - Domagkstrasse (01.09.2017, 12:00)


Parksituation oberer Warburgring - Domagkstrasse am 01.09.2017 um 12.00 Uhr an einem regulären Arbeitstag (Info: an diesem Tag sind Markierungsarbeiten im oberen Warburgring im Gange).

Dienstag, 11. Juli 2017

Parksituation in Domagkstrasse verschärft sich dramatisch!

Parkplatzsituation oberer Warburgring - Domagkstrasse (10.07.2017, 12:30)


Parksituation oberer Warburgring - Domagkstrasse am 10.07.2017 um 12.30 Uhr.
Zu diesem Zeitpunkt ist die Cappelallee nicht mehr gesperrt (Grund der Sperrung war eine Baustelle im oberen Abschnitt).
Des Weiteren sind zu  diesem Zeitpunkt Sommer-/ Semesterferien.
D.h., dieses Verkehrsaufkommen, sowie die damit einhergehende Parksituation, wird sich zukünftig dramatisch verschärfen!

Samstag, 8. Juli 2017

Tarnen, tricksen, täuschen: Infoabend der WOGE Saar vom 12.06.2017

Infoveranstaltung der WOGE Saar zur Bebauung am Warburgring

Ohne Kommentar, einfach lesen und wirken lassen:

Leserbrief aus der Saarbrücker Zeitung vom 08.07.2017

Dienstag, 4. Juli 2017

Fragen an Stadtverwaltung und Stadtrat

Fragen an Stadtverwaltung und Stadtrat mit der Bitte um Stellungnahme

Der Bebauungsplan von 1964 ist eindeutig. Er sieht nur eine zwei(!) stöckige Bebauung mit einer Gesamtgeschossfläche von 6.750 m2 vor:

Bebauungsplan Warburgring 1964

Vergleicht man die eingetragenen Bauten mit den realisierten, so kommt man auf 5x2, 1x4 und 3x6 Wohneinheiten (WE). Insgesamt also 32 WE plus Garagen:
Bebauungsplan Warburgring 1964 - Zoom

Bei Berücksichtigung von Treppenhäusern, Dachgeschossen, Kellern und Garagen entspricht dies auch der Gesamtgeschossfläche von 6.750 qm.

Welche Informationen hatten die Fraktionen im Vorfeld?


War klar, wer die Änderung des bestehenden Bebauungsplanes auf die Tagesordnung gesetzt hat?

In der Stadtratssitzung, in der über die Änderung des Bebauungsplanes entschieden wurde, wurde nicht darauf hingewiesen, dass hier eine massive Verdichtung der Bebauung geplant ist. Zu diesem Zeitpunkt müsste der Stadtverwaltung (resp. Bauamt) längst eine Bauvoranfrage der WOGE Saar vorgelegen haben!

War den Fraktionen bei der Stadtratssitzung zur Änderung des Bebauungsplanes die Diskrepanz von ca. 32 versus 135 WE klar?

War den Fraktionen die enorme Verdichtung der Bebauung bewusst?
Oder anders herum, welche Schritte wollen die Fraktionen unternehmen, um diese Diskrepanz aufzulösen?


Die Grundflächenzahl (GRZ) ist 0,25. D.h., nur 25 % der Fläche dürfen überbaut werden. Diese Begrenzung resultiert aus verschiedenen Vorstellungen, wie offene Bebauung, natürliche Umwelt, Versickern von Oberflächenwasser etc.
Welche Haltung haben die Fraktionen?


Wieviele WE halten die Fraktionen für gerechtfertigt?

Wie stehen die Fraktionen einer 100 % Versiegelung gegenüber?

Auf der Ecke Oberer Warburgring - Von Behring-Strasse wird der Spielhof des neuen Kindergartens positioniert sein, also mehr oder weniger gegenüber Ein- und Ausfahrt einer der beiden Tiefgaragen.


Wie verträgt sich der Verkehr mit der Ruhe für die Kinder, die zum Teil auch sehr krank sein werden?

Sonntag, 2. Juli 2017

Die Zukunft ist zugeparkt!

Parkplatzsituation unter Warburgring - Sonntag Abend (02.07.2017)


Einen Vorgeschmack auf eine zukünftige Parksituation am Warburgring können wir jetzt bereits erleben. Die momentane Sperrung der Cappelallee hat zur Aufhebung von 70 bis 100 Parkplätzen geführt. Der Warburgring wird rücksichtslos zugeparkt. Dieses als Dauersituation, die durch die Mega-Bebauung der Woge Saar nur noch weiter verschlimmert werden wird, muss verhindert werden. 

Wir zählen noch auf das Verständnis von Stadtverwaltung und Stadtrat. Wir appellieren an Stadt als auch an die Fraktionen des Stadtrates, sich eindeutig gegen die Pläne der Woge Saar öffentlich zu positionieren. 

Inkaufnehmen und Abfinden mit den Plänen der Woge Saar durch Stadt und Stadtrat zerstört das Ansehen der Politik und Verwaltung. In der Stadtratssitzung und auf der Infoveranstaltung wurden zwar entsprechende Zeichen gesetzt, dennoch ist es nur schwer zu verstehen, dass die Stadt eine so wichtige Planung der Woge Saar überlässt. Das Büro Zimmer ist mit dem Bebauungsplan beauftragt.

 

Will die Stadt nicht gestalten?


Die finanziellen Möglichkeiten können doch nicht der einzige Grund sein.


Das vierte Auto von links ist übrigens ein Dienstwagen der Woge Saar, der jetzt dauerhaft vor unserer Tür parkt. 



Sonntag, 25. Juni 2017

Gefährdete Wohnqualität am Warburgring!

Liebe Homburger!

Am Warburgring soll massiv und ohne Rücksichtnahme auf die Anwohner durch den Investor, das Landesunternehmen Woge Saar, gebaut werden.
Hier, in diesem Blog, stellen wir alle Informationen, wie unsere Fragen an den Stadtrat oder die Stadtverwaltung, deren Antworten, Berichte der örtlichen Zeitungen und anderer Medien, zusammen.

Das kleine Wäldchen am Warburgring

Über Nacht gerodete Fläche für 135 Wohnungen, 100% Versiegelung durch zwei Tiefgaragen, mehr als 200 neue Pkw


In einer Nacht- und Nebelaktion ohne Information der Anwohner wurden 13.500 Quadratmeter eines über 5 Jahrzehnte gewachsenen kleinen Wäldchens gerodet.
Wir Anwohner stehen einer sorgfältigen, qualitativ angemessenen und mit Augenmaß geplanten Erstellung eines neuen Wohnquartiers in unserer Nachbarschaft durchaus positiv gegenüber. Wir lehnen aber eine maximale Bebauungsdichte ab, die Verkehrssituationen mit den damit verbundenen unerträglichen Gefahrensituationen und Lärmbelastungen bedeutet.
Die WOGE Saar eine Tochter der SHS Strukturholding Saar, plant auf den 13.500 Quadratmetern des Ende Februar gerodeten Geländes zwischen der Von-Behring- und der Domagk-Straße eine verdichtete Bebauung mit 11 Gebäuden, die zwischen 2,5 und 6 Stockwerke mit 125 bis 135 Wohneinheiten erhalten sollen. Das bedeutet die Ansiedlung von ca. 250-300 neuen Bürgern mit etwa der gleichen Zahl an Fahrzeugen, die täglich zusätzlich in diesem Bereich bewegt werden.
Bereits jetzt kommt es in den vergleichsweise engen Straßen häufig zu chaotischen Zuständen durch parkende Fahrzeuge wie auch im fließenden Verkehr. Fahrzeuge benutzen auch gern mal den ohnehin schmalen Gehweg, wenn es auf der Straße zu eng wird. Bereits jetzt ist die Überquerung der Cappelallee für Kinder im Grundschulalter gefährlich!

Wie soll die bestehende Verkehrsinfrastruktur weitere 250-300 Fahrzeuge verkraften? 
Wie soll die Sicherheit der Wege für die Kinder zur Schule und von der Schule nach Hause garantiert werden?

Nach Meinung der Anwohner muss die Bebauungsdichte deutlich reduziert werden. Es sollte ein ansprechendes Wohnquartier geschaffen werden, das sich in die bestehende Bauweise integriert.
Nach dem bestehenden Landesentwicklungsplan bedeutet dies eine Errichtung von 40 bis 45 Wohneinheiten bei einer maximal 2,5 geschossigen Bauweise.
Im Stadtrat hatten sich alle Parteien für diese maximale 2,5 geschossige Bauweise ausgesprochen. Die WOGE Saar hat jedoch einen Plan mit 11 Gebäuden und bis zu 6 Stockwerken vorgestellt. Dafür will sie einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan beantragen.

Werden alle Fraktionen des Stadtrates bei Ihrer Zusage bleiben?
Wird die Woge Saar den durchaus häufig benutzten Gerichtsweg gehen?
Wie werden die Gerichte im Saarland gegenüber den Interessen eines Landesunternehmens entscheiden?

Sie können Sich auch gerne direkt an uns wenden:

Ute und Frank Kirchhoff, Warburgring 16, 66424 Homburg